UNESCO - AG am Junior

UNESCO-AG, 1. Halbjahr
UNESCO-AG, 2. Halbjahr
Poster-Ausstellung

UNESCO AG - Projekt Fair Trade: Besuch im Weltladencafé

Am 22. Mai 2017 besuchte die UNESCO-AG das Weltladencafé. Hilde S. auch Schülerin am Hainberg-Gymnasium arbeitet regelmäßig ehrenamtlich im Café und hat unsere AG betreut. Alle anderen Mitarbeiter arbeiten auch ehrenamtlich und sie treffen sich jeweils am ersten Montag im Monat und entscheiden demokratisch die anliegenden Fragen.

Die am meisten verkauften Produkte sind Kaffee, Kakao und Schokolade. Wir haben drei Sorten fair gehandelte Schokolade probiert. Die "weiße Vanille" Schokolade hat vielen am besten geschmeckt, aber auch "Sahne Noisette" Schokolade kam gut an. Wir haben uns vorgenommen, möglichst viel Schokolade aus dem fairen Handel zu essen. Sie schmeckt mindestens genauso gut wie konventionell gehandelte Schokolade.

Hilde hat uns viel erzählt und konnte alle unsere Fragen, die wir hatten beantworten. Alle waren das erstemal im Weltladencafé. (Text: UNESCO AG am HG Junior)

UNESCO AG - Projekt Fair Trade: Besuche in den Grundschulen

Am 24. 03.2017 stand der Besuch in der Grundschule am Leineberg auf dem Programm: Jeweils zwei Schülerinnen der UNESCO-AG, der UNESCO-Projekt-Klasse und vier SchülerInnen der ehemaligen UNESCO-AG stellten das Fair-Trade Projekt vor.

Nach einer kurzen Einleitung und Vorstellung der Schülerinnen und Schüler der UNESCO-AG begannen die Jungs mit der Begrüßung und führten in die Präsentation ein. Die einzelnen Folien wurden von den Schülerinnen erläutert. 

Nach der Präsentation erfolgte die Kostprobe der Fair Trade und nicht Fair Trade Produkte. Jeweils ein Kind eines Gruppentisches durfte die Schokolade und den Orangensaft blind verkosten und ein Statement abgeben, welche Schokolade und welcher Saft besser schmeckt. Der Mehrzahl der Kinder schmeckten die Fair Trade Produkte besser.

Im Anschluss gab es Schokolade für alle und die Kinder konnten sich die in der Klasse ausgestellten Fair Trade Produkte anschauen und anfassen.

Wir werden Experten für den Fairen Handel! Wir haben ...

... grundlegendes Wissen über das Fair Trade Siegel erworben.

... in Kleingruppen erfolgreich gearbeitet.

... einen Fair Trade Laden in Göttingen besucht und Wissenswertes in einem Interview erfragt.

... uns grundlegend mit dem Nutzen von Fair Trade Produkten für den Produzenten auseinandergesetzt.

Sichtwechsel: Straßenkind für einen Tag - Göttingen, 21.11.16

Sichtwechsel: Straßenkind für einen Tag - Göttinger Tageblatt, 19.11.2016

Straßenkinder mit Bauchladen

Göttingen. Wie fühlen sich Kinder, die in armen Ländern auf der Straße leben und dort versuchen, als Schuhputzer oder Händler über die Runden zu kommen? 33 Schüler vom Hainberg-Gymnasium wollen diese Erfahrung in Göttingen machen. Am Montag, 21. November, wollen sie von 11.15 bis 15.30 Uhr in der Fußgängerzone mit selbst gebastelten Dingen in einem Bauchladen und als Schuhputzer ihre Dienste anbieten. Zugleich wollen sie an einem Stand am Alten Rathaus über die Nöte von mehr als 100 Millionen Straßenkindern in der Welt informieren. Sie beteiligen sich damit an einem Aktionstag des Kinderhilfswerkes Terre des Hommes. Der Erlös der Göttinger Aktion geht an ein Hilfsprojekt in Mosambik. us [mehr]

Stimmen der Kinder aus der UNESCO-AG:

Luiz: Es hat Spaß gemacht und ich fand es gut, dass wir viele Spenden eingenommen haben. Lydia: Es war ziemlich krass, dass so viele Leute einfach weitergegangen sind, ohne überhaupt zuzuhören. Charlotte: Junge Leute konnte man eher ansprechen als ältere. Die jungen Leute haben sich für die Erklärungen interessiert. (Eine Person hat beim Bäcker etwas gekauft, um Kleingeld zubekommen.) Eine Frau hat für einen Stoffbeutel sogar 10 Euro gespendetLuis: Manche Leute haben einfach Geld in die Spendendose gesteckt, ohne sich eigentlich dafür zu interessieren und zu wissen wofür sie spenden. Seta: Es hat Spaß gemacht und ich konnte mich in die Situation eines Straßenkindes hineinversetzen. Solveig: Mir ist klar geworden wie schwer es Straßenkinder haben, da viele Leute einfach weitergegangen sind und ich glaube, dass in den Entwicklungsländern die Menschen noch unaufmerksamer gegenüber Straßenkindern sind. Mathilda: Ich dachte wir würden noch mehr Schuhe putzen, aber die Leute haben nicht so recht Vertrauen gehabt. Wir haben mehr informiert und Kuchen verkauft. Nicht die Höhe der Spendeneinnahmen ist das Wichtigste, sondern der Einsatz für Straßenkinder. Charlotte: Ich war bei Aktion selbst leider nicht dabei, habe aber an der Vorbereitung teilgenommen. Ich hätte gedacht, dass sich noch mehr Leute informieren würden. Maria: Mit ist aufgefallen, dass Frauen eher interessiert waren als die Männer. Ella: Ich hoffe, dass die Spenden den Straßenkindern helfen und sie eine gute Ausbildung bekommen. Helene: Insgesamt fand ich es super, nur ein Betrunkener hat viele der Interessierten von unserem Stand abgelenkt und viele sind deshalb schneller vorbei gegangen. Emilia: Manche Menschen sagten, dass sie keine Zeit haben, sind dann aber doch durch die Stadt gebummelt.

Vorbereitung der Aktion "Straßenkind für einen Tag" am 07. November 2016

Weltweit arbeiten und leben schätzungsweise 100 Millionen Kinder auf der Straße, teilweise unter schlimmen Bedingungen. Es sind Jungen und Mädchen, die keine Familie mehr haben oder weggelaufen sind, weil ihre Eltern sie prügeln, statt ihnen Zuwendung zu geben. Sie nächtigen unter Brücken oder auf Bahnhöfen und müssen sich mit Jobs auf der Straße durchschlagen, um zu überleben. »Alle diese Kinder haben das Recht auf ein würdiges Leben. Sie müssen die Chance bekommen, zur Schule zu gehen und eine Ausbildung zu machen, um sich eine Zukunft aufzubauen« sagen die Kinder der UNESCO-AG.