Skikurs des Hainberg-Gymnasiums

Das alte Jahr wurde verabschiedet und das neue Jahr mit einem besonders kalten Januar begrüßt. Doch während andere froren und sich den Sommer zurückwünschten, genossen 53 Schüler aus dem 11. Jahrgangs des Hainberg-Gymnasiums das kalte Wetter und fuhren für 6 Tage ins Skigebiet Silvretta Montafon.

Begleitet wurden sie von den 7 Sportlehrern: Herr Aha, Herr Marx, Herr Meile, Herr Stötzer, Herr Peter, Herr Lee und Frau Stibitzky, welche die Ski- und Snowboardkurse leiteten und die Aufsicht über jene 53 Schüler hatten.

Die Hinfahrt verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle und nach ungefähr 7 Stunden erreichte die Reisegruppe das Hotel in Gaschurn. Nachdem die Zimmer bezogen waren und die Ausrüstung für die nächsten Tage ausgeliehen war, gab es noch Energie zu verbrauchen und aus einem kleinen Spaziergang einiger Schüler wurde eine Schneeballschlacht, die erst endete, als schon fast Zimmerruhe verkündet wurde (22.30 Uhr).

Am nächsten Tag schneite es stark und wegen hoher Lawinengefahr waren die meisten Lifte bis auf den Anfängerhügel und die Mittelstation der Talgondel geschlossen und die bis auf den Könnerkurs der Skifahrer, geleitet von Herrn Meile, blieben alle Kurse am Tellerlift im Tal.

Alle anderen Tage schien jedoch die Sonne intensiv und so wagten sich selbst die Anfängerkurse in die Höhe.

Da das Ende der meisten Kurse bereits um 14.30 Uhr war und es nur wenigen erlaubt war, auf eigene Faust zu fahren, verbrachten viele die Zeit mit Kartenspielen oder der Handball-WM. Auch gab es eine kleine Turnhalle, allerdings mit geringer Ausstattung, was die meisten Sportarten einschränkte.

Zwar war Alkoholkonsum verboten, aber zumindest der Song „Tequila“ dominierte die Hin- und Rückfahrt und bescherte den ein oder anderen Ohrwurm.

Die Kurse waren alle sehr lehrreich und es gab keinen Schüler, der keine Fortschritte machte.

Zwar gab es auch Verletzungen, vor allem die Snowboarder traf es hart und einige Regelverstöße vonseiten mancher Schüler, aber größtenteils lief alles glatt, so auch der letzte, „bunte Abend“, bei dem die Schüler in 8er-Gruppen einen Quiz, Aufwärmprogramme und weitere musikalische Einlagen präsentierten, gekrönt durch die letzte Gruppe, die den Kanon „Goldene Gaben“ auf Kosten der Lehrer umdichteten.  Deshalb wissen wir jetzt zum Beispiel, an wen wir uns wenden müssen, wenn wir uns prügeln wollen. Den gelungenen Abschluss bildete der Lehrerchor mit einem selbst gedichteten Lied.

Mit der Rückfahrt am Freitag endete die Reise dann und um 23.01 Uhr kam der Bus am Bahnhof von Göttingen an, wo die Reisenden von Familie und Freunden abgeholt wurden oder sich alleine auf den Weg nach Hause machten.

Abschließend möchte ich noch einmal allen Lehrern für diese Exkursion danken, für ihr großes Engagement, mit dem sie uns in einer spannenden, abenteuerlichen Sportart unterrichtet haben. Auf ein gutes neues Jahr und darauf, dass die nächste Skifreizeit genauso erfolgreich und spaßig wird wie diese.

 

Till Feltgen, 11k2